Präsentation

Auftrittskompetenz ist für Führungskräfte eine der entscheidenden Fähigkeiten. Die herausfordernden Führungssituatioen sind vielfälltig:

- Sie haben einen wichtigen Auftritt vor dem Verwaltungsrat.
- Sie haben eine entscheidende Präsentation vor einem neuen Kunden.
- Sie müssen vor der Belegschaft die Entlassung vieler Mitarbeiter bekanntgeben.

Was gibt es zu beachten? Was sind die Dos and Don’ts bei einem Auftritt und einer Präsentation? Wie schaffen Sie es, das Publikum in Ihren Bann zu ziehen, wie platzieren Sie Ihre Kernbotschaft und wie gestalten Sie einen nachhaltigen «Abgang», der in den Köpfen hängen bleibt?

In unserem Executive Sparring und Führungskräfte Coaching mit Fokus Auftrittstraining nimmt das Training dieser Schlüsselkompetenz einen wichtigen Platz ein.

Nachfolgend die wichtigsten Tipps, die sich aus der jahrelangen Arbeit mit Executives als entscheidend herauskristallisiert haben.
 
A. Technik Auftrittstraining Präsentation

1. Sorgfältige Vorbereitung insbesondere Intro und Schluss

Wer ist das Zielpublikum? Was ist das Ziel der Präsentation? Welche Kernaussage soll dem Publikum hängenbleiben?

Unbedingt: Intro und Schluss sind entscheidend. Die beiden Elemente müssen sitzen!

2. Verbindung herstellen
Engagement und Ehrlichkeit erzeugen Glaubwürdigkeit, Lampenfieber akzeptieren.

Unbedingt: Persönlicher Kontakt mit dem Publikum herstellen: Was verbindet mich mit meinen Zuhörern? Was ist für meine Zuhörer in diesem Moment gerade wichtig?

3. Körpersprache
Haltung, Gestik, Mimik, Augenkontakt, gute Verankerung mit dem Boden.

Unbedingt: Unsicherheiten nicht kaschieren. Ihr Körper lügt nicht. Es wirkt souveräner, eine gewisse Unsicherheit entwaffnend zuzugeben!

4. Dynamische Sprache
Lautstärke, Tempo, Betonung, Aussprache, Sprechmarotten („ähm“, „oder“) eliminieren.

Unbedingt: Machen Sie Pausen, so dass Ihre Zuhörer mitkommen.

5. Aufbau
Zielorientierte Einleitung, strukturierter Hauptteil, logische Argumentation, prägnanter Schluss mit Zusammenfassung und Aufforderung, die Kernbotschaft zu beherzigen (implizit oder explizit).

Unbedingt: Fokus auf die Form der Präsentation und nicht nur auf dem Inhalt.

6. Sprache

Wortwahl dem Publikum angepasst, treffende Formulierungen, kurze Sätze, Fachausdrücke erklären, wenig Fremdwörter, fachliche Genauigkeit, anschauliche und  praktische Beispiele aus dem Leben gegriffen.

Unbedingt: Vergleiche, Metaphern, Redensarten, Storys verwenden. Keine zotigen Witze! Die humorvollen Aspekte Ihrer Story, die Sie dem Publikum erzählen, selbstironisch herausarbeiten.

7. Hilfsmittel und Vorbereitung
Spärlich aber effektiv. Sie als Redner stehen im Mittelpunkt und nicht ein Multimediafeuerwerk!

Unbedingt: Rechtzeitige Funktionskontrolle vor Ort: Beamer, PC, Notebook, Video usw.

B. Haltung und Einstellung
Technik ist die wichtige handwerkliche Seite.

Ein richtig guter Redner werden Sie aber erst dann, wenn Sie Ihre Einstellung so ändern, dass Sie Freude und Ehrgeiz zur Verbesserung Ihres Auftrittes entwickeln.

Garantie: Wenn Sie diese drei folgenden Punkte beachten, werden Sie garantiert Fortschritte erzielen!

1. Üben Sie bei jeder Gelegenheit!

2. Holen Sie immer (!) mehrere (!) Feedbacks ein!

3. Publikumsnutzen steht im Fokus - Nicht Sie!
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